Referenzen
Teamsupervision:
Stadt Dormagen: Amt für Kinder, Jugend, Familien und Schule, Jugendamt Siegburg
Kreisstadt Siegburg: Amt für Jugend, Schule und Sport
Einzelsupervision:
"Franziska Oldendorf schafft eine wohlwollende und authentische Gesprächsatmosphäre, in der das anstehende Thema und meine daraus resultierenden Gefühle Raum hatten sich zu entfalten. Sie leitet mich zielorientiert und mit sehr viel Feingefühl durch das Gespräch, in dem Sie mir durch ihre Denkanstöße hilft meine eigenen Gefühl wahrzunehmen, zu reflektieren und diese anzunehmen, denn „Ich darf sein, wie ich bin, mit all meinen Gefühlen“.
Ihre klare und zugleich empathische Gesprächsführung eröffnet mir auch einen anderen Blick auf die Themen und meine Gefühle, hilft mir mich emotional selbst zu entdecken, regt mich zum Denken an und hilft mir Verhaltensmuster zu erkennen. Diese zu ändern ist ein langer Prozess, bei dem mir Franziska Oldendorf hilfreich zur Seite steht. Bisher bin ich aus jeder Beratung mit einem guten Gefühl gegangen.
Ich danke ihr sehr und kann sie einfach nur empfehlen!"
Britta K., April 2025
"Ich habe das Coaching durch Franziska Oldendorf als enorm hilfreich empfunden. Sie hat gleichzeitig eine sehr professionelle und wertschätzende, persönliche Art. Ich habe mich mit meinem Anliegen gesehen gefühlt und sie als wahnsinnig kompetent erlebt. Besonders an der Arbeit mit ihr fand ich ihre Klarheit, Kompetenz und ihre Zugewandtheit. Ich würde jederzeit wieder ein Coaching bei Franziska Oldendorf in Anspruch nehmen."
Gianna S., November 2024
"Von der ersten Absprache bis zum Feedback habe ich mich bei Franziska Oldendorf wohlgefühlt und unser Gespräch als respektvoll und echt erlebt. Das Coaching verlief eher wie ein gemeinsames Nachdenken, bei dem ich jederzeit die Richtung entscheiden oder Fragen stellen konnte und auch wertvolle Impulse erhielt. Die visualisierenden Methoden, die sie einbrachte, waren für mich fast überraschend und sehr anregend, es hat richtig Spaß gemacht. Durch die fast spielerische Visualisierung wurden mir viele Gegebenheiten klarer und halfen mir auch beim weiteren Vorgehen, den Überblick zu behalten. Franziska Oldendorf ist für mich in erster Linie eine überaus kompetente Kollegin, mit der ich mich freundschaftlich verbunden fühle. Nicht bei jedem würde unter diesen Vorbedingungen ein Coaching gelingen, durch ihre Klarheit und Fokussierung in der Kommunikation gelang jedoch ein Gespräch, das einen völlig anderen und professionellen Charakter trug, sich also von einer kollegialen Plauderei oder einer beruflichen Besprechung vollständig unterschied. Insofern kann ich Franziska Oldendorf als Coach mit Erfahrung, klarem Blick für Zusammenhänge und hervorragenden kommunikativen Fähigkeiten wärmstens empfehlen!"
Anne N., September 2024
Moderationsleitung:
"Franziska kann sich sehr flexibel auf die Bedürfnisse der Teilnehmer*innen unserer Kurse einstellen, sie ist immer wertschätzend, authentisch, präsent, klar und empathisch im Umgang mit unseren Teilnehmenden. Ihre Offenheit und Flexibilität – auch mir als Teampartner gegenüber – rührt nicht zuletzt daher, dass Franziska, ganz besonders was das Psychodrama angeht, einfach sehr sehr kompetent in der Sache ist und ein weit gefächertes methodisches Repertoire hat. Ich bin ihr sehr dankbar, dass sie auch mich für das Psychodrama begeistert hat und ich habe wirklich viel von ihr gelernt.
In Franziska habe ich eine Teampartnerin, mit der ich unsere Fortbildungen mit großer Sorgfalt konzipieren kann und der Erfolg dieser Arbeit spiegelt sich regelmäßig in den begeisterten Rückmeldungen der Teilnehmer*innen unserer Kurse wider. Mit Franziska zusammen in der Moderation zu sein, ist immer ein Vergnügen und ich freue mich jetzt schon auf unseren nächsten Kurs."
Christian B., Februar 2025

Was wäre, wenn...?
Wer kennt sie nicht, diese Sätze mit Wörtern wie „immer“, „aber“ oder „nie“. In den meisten Fällen wollen wir damit nicht zwingend nette Dinge mitteilen, sondern uns beschweren oder unseren Ärger ausdrücken.
Was wäre, wenn wir Situationen eine neue Bedeutung geben könnten? Was wäre, wenn wir statt Ärger Verständnis, Humor oder Freundlichkeit zum Ausdruck bringen würden?
Eine Methode, die hier hilfreich sein könnte, ist das so genannte Reframing. Wir setzen eine Situation, die wir erleben, in einen neuen Rahmen und gleich nehmen wir das Geschehen anders wahr. Die Geschichte ändert sich und das Problematische verliert seine Macht.
Warum ist das hilfreich?
Nun, schlechte Erfahrungen bleiben in der Regel stärker im Gedächtnis haften als gute. In der Psychologie nennt man diesen Vorgang Negativitätsverzerrung. Wir lassen uns von negativen Nachrichten, Emotionen und Erlebnissen stärker beeinflussen als von positiven. Das Ganze folgt einem evolutionären Muster: Wir sind darauf programmiert, Gefahren frühzeitig zu erkennen und uns zu schützen.
Nun sind die wenigsten Situationen, in denen wir uns über uns oder einen anderen Menschen ärgern, überlebenswichtig und selten Zeichen einer Krise – auch wenn wir durch unsere negative Sicht, geneigt sind, eine kleine Krise daraus zu machen!
Ich möchte Sie einladen mit wohlwollender Unterstellung eine vormals ärgerliche Situation umzudeuten. Ein kleines Beispiel: Neulich bin ich nach einem langen Arbeitstag nach Hause gekommen. Viel Verkehr auf den Straßen: ich musste von Leverkusen zur besten Rushhour zurück nach Hause. Kaum dort angekommen, durch die Tür und noch nicht die Schuhe ausgezogen, höre ich die Stimme meiner Tochter, die bequem auf dem Sofa abhängt: Haben wir etwas zu essen hier? Ich hab‘ Hunger und du stehst gerade! „Hoppla“, dachte ich. „Ich komme gestresst nach Hause und du kannst ja wohl selbst zum Kühlschrank gehen und nachschauen, oder?“ Natürlich war ich ärgerlich!
Gehen wir einen Schritt zur Seite und blicken wohlwollend auf die Situation. Wie gut kann meine Tochter ihre Energien einsetzen und ihre Interessen im Blick haben. Sie schont ihre Ressourcen und achtet auf ihr Wohl.
Beneidenswert!
Was wäre, wenn ich nicht ärgerlich reagiere, sondern wohlwollend: „Schön, dass du so gut für dich sorgst! Lass mich das auch tun – ich muss erst einmal durchschnaufen und eine Pause machen.“ Schon fühle ich mich entspannter, die Situation eskaliert nicht weiter und vor allem: Ich nehme es ihm nicht übel, dass er gut für sich sorgt!
Jetzt zu Ihnen: Aus einem bösen Blick machen Sie einen konzentrierten Blick, aus einem geizigen Freund einen Menschen, der bewusst entscheidet, wofür er Geld ausgibt, und aus dem schimpfenden Nachbarn einen Menschen, der für seine Bedürfnisse eintritt (wenn Ihnen die Art vielleicht auch missfällt) usw. Und auch sich selbst können Sie so freundlicher betrachten: aus dem „Ich schiebe immer alles auf“ wird ein „Ich brauche noch etwas Zeit, mich zu fokussieren“. Überhaupt ein sehr unterschätztes Wort, das Wort „noch“. Fügen Sie es ruhig häufiger ein, statt mit sich selbst zu schimpfen: Statt „ich kann nicht...“ denken Sie „Ich kann noch nicht...“
Das Ziel vom Reframing ist es, Situationen eine neue Bedeutung zu geben und einen alternativen Blick darauf zu bekommen.
Probieren Sie es aus und spüren Sie, was sich dabei verändert.